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10. Jahrestag der UNO-Resolution 1325 Kirsten - Lühmann fordert mehr Beteiligung von Frauen an Frieden und Sicherheit

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09. September 2010 0 Kommentare

„Das Potenzial von Frauen wird bei der Wiederherstellung des Friedens und des Wiederaufbaus nach Konflikten nicht ausgeschöpft“, erklärt Kirsten Lühmann. „Außerdem treffen ständig Berichte über sexuelle Gewalt an Frauen und Mädchen in Konfliktgebieten und nach Konflikten ein. Wir müssen dieses Thema auch 10 Jahre nach der ersten UN-Resolution weiter in den Focus der internationalen Politik rücken, “ so die Abgeordnete weiter.

Am 9. September 2010 feiert die internationale Gemeinschaft den 10. Jahrestag der Resolution 1325 des UNO-Sicherheitsrats über Frauen, Frieden und Sicherheit. Die Resolution bestätigt zum ersten Mal die Bedeutung der Geschlechter bei der Wiederherstellung und Wahrung des Friedens und der Lösung von Konflikten. Seit dem wurden bereits drei neue UN-Resolutionen zu diesem Thema verabschiedet. Sie fordern alle die Bekämpfung sexueller Gewalt und betonen die Notwendigkeit konkreter Maßnahmen in Verbindung mit gezielten Sanktionen.

„Es gibt viele Fortschritte bei der Umsetzung dieser Resolutionen, dennoch herrscht eine große Diskrepanz zwischen der Politik und deren konkreter Anwendung vor Ort“, erklärt Kirsten Lühmann „Es sind die Frauen und Kinder die bei gewalttätigen Konflikten am stärksten betroffen sind. Trotzdem werden sie bei den Verhandlungen zur Beilegung der Konflikte weder beteiligt, noch werden ihre speziellen Bedürfnisse ausreichend berücksichtigt.

Der 10. Jahrestag der Resolution 1325 des UNO-Sicherheitsrats wird mit einer Konferenz zum Thema „Gewährleisung der Beteiligung von Frauen an Frieden und Sicherheit“ begangen. Außerdem wird eine Debatte auf Ministerebene im Sicherheitsrat in New York im Oktober 2010 eine Möglichkeit bieten, eine noch effizientere Umsetzung der Resolution zu erörtern.
„Ich erwarte, dass die Vertreter unserer Bundesregierung sich für dieses wichtige Thema einsetzen“, erklärt Kirsten Lühmann.



 

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