Besuch in Spechtshorn und Hohne: Waldbad und Energiemuseum

Im Rahmen ihrer Sommertour besuchte Kirsten Lühmann am 7. August einen weiteren "Lieblingsplatz":Das Waldbad Hohne/Spechtshorn. Danach stand ein Besuch im Energiemuseum Spechtshorn auf dem Programm.

v.l. Erhard Thölke, Kirsten Lühmann, Erich Fischer

Kirsten Lühmann hatte die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, ihre Lieblingsplätze zu nennen: Eine dieser Einsendungen war das Waldbad in Hohne/Spechtshorn. Beim Rundgang durch das Bad wurde Kirsten Lühmann von der ehrenamtlichen Geschäftsführerin Birgit Steppke und vom Vorsitzenden des Fördervereins Erhard Thölke  begleitet.
In den 50er-Jahren mithilfe des ansässigen Erdölförderbetriebes DEA erbaut, wurde das Waldbad 1954 eröffnet. Der 1994 gegründete Förderverein begann dann mit der stufenweisen Renovierung: So sind Sprungtürme, Beachvolleyballplätze und ein Sandkasten hinzugekommen. Das Bad verfügt über acht 25m-Bahnen mit Wasserwärmungsanlage, eine Großrutsche und ein Planschbecken.
Geöffnet ist das Waldbad in Hohne/Spechtshorn vom 1. Mai bis Mitte September.

Nach dem Besuch im Waldbad, informierte sich Kirsten Lühmann über das Energiemuseum in Spechtshorn. In den ehemaligen Gebäuden der Freiwilligen Feuerwehr lässt sich dort die Geschichte der Erdölgewinnung in der Region nachvollziehen. Als Exponate sind neben Fotos und Originalunterlagen auch viele Geräte und Ausrüstungsgegenstände zu sehen, die von dem ehemaligen Mitarbeiter auf den Erdölfeldern, Erich Fischer gesammelt und fachkundig beschriftet wurden. Gemeinsam mit anderen Ehrenamtlichen führt er Besuchende durch die Räume und erläutert dabei aus eigener Erfahrung die Veränderungen in der Erdölförderung der letzten 50 Jahre. In dem Bereich Hohne wurde in einem der größten Erdölfördergebiete Deutschlands in den Jahren 1951 bis 1997 Öl gefördert. "Anhand dieses Museums lässt sich dieser Teil der Ortsgeschichte sehr schön nachvollziehen." so Kirsten Lühmann, die sich von den engagierten Ausstellungsmachern begeistert zeigte. "Eine wichtige Erfahrung, nicht nur für Technik- und Physikbegeisterte!"

 

Weitere Informationen zum Energiemuseum und zum Waldbad Hohne/Spechtshorn finden Sie auf folgenden Internetseiten: