Willy Brandt – Ein politisches Leben

Seit Samstag, den 22. September 2012, ist in der »Alten Exerzierhalle« in Celle die Ausstellung »Willy Brandt - Ein politisches Leben 1913-1992« der Friedrich-Ebert-Stiftung zu sehen. Bei der Ausstellungseröffnung sprachen der ehemalige Verteidigungsminister Peter Struck, der Oberbürgermeister der Stadt Celle Dirk-Ulrich Mende und die Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann.

Die Ausstellung informiert und würdigt das Leben und Wirken von Willy Brandt. Von 1957 bis 1966 war er regierender Bürgermeister der Stadt Berlin. Für seine Ostpolitik erhielt Brandt 1971 den Friedensnobelpreis, von 1969 bis 1974 war er Bundeskanzler. Als Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands hat er ebenso gewirkt, wie als Präsident der sozialistischen Internationale.

Kirsten Lühmann stellte in Ihrer Rede die besondere Bedeutung von Willy Brandt für die SPD und die gesamte deutsche Bevölkerung dar. »Ich freue mich sehr, dass diese Ausstellung nach Celle gekommen ist. Willy Brandt hat mit seiner Politik viel für unser Land bewegt. Er kann uns auch für die aktuelle Situation in Deutschland Impulse geben."

Die Ausstellung ist noch bis zum 9. Oktober in der Alten Exerzierhalle am Neuen Rathaus zu sehen. Am 8. Oktober ab 18.30 Uhr findet dort eine Finissage zum 20. Todestag Willy Brandts statt, bei der die Generalsekretärin der SPD Andrea Nahles zu Gast sein wird.