Entscheidung für Schleuse Scharnebeck jetzt! – Politiker von CDU und FDP müssen jetzt auch ihren Job machen

Johannes Kahrs und Kirsten Lühmann fordern gemeinsam eine schnelle Entscheidung für den Neubau einer Schleuse in Scharnebeck. Das 240 - 250 Mio.-Euro-Projekt ist nach Ansicht der beiden Politiker unabdingbar für die dringend notwendige Ertüchtigung der Binnenwasserstraßen in Niedersachsen.

von links nach rechts: Martin Köther, WSA Uelzen; Johannes Kahrs, MdB; Kirsten Lühmann, MdB; Franz-Josef Kamp, SPD-Landtagskandidat

"Wenn wir kurzfristig Güterverkehr in nennenswertem Umfang von der Straße bringen und Topfirmen wie VW wirtschaftliche Verschiffungsmöglichkeiten erhalten und schaffen wollen, muss das Nadelöhr Scharnebeck beseitigt werden!" meint Johannes Kahrs auf einem Ortstermin mit seiner Fraktionskollegin Lühmann und Experten aus Verwaltung, Logistik und Binnenschifffahrt am gestrigen Montag in Scharnebeck.

"Nachdem sich die Landesregierungen, Politik und Wirtschaft Niedersachsens und Hamburgs bereits gleichermaßen für das Projekt stark gemacht und ihre Hausaufgaben zur Schaffung der Voraussetzungen eines Neubaues weitgehend erfüllt haben, müssen jetzt die Regierungsfraktionen auf der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses in den kommenden Wochen den Weg für den Neubau freimachen," meinen die beiden Sozialdemokraten.

"Der Neubau der Schleuse wird ohnehin mindestens 5 – 7 Jahre dauern, da verschärft jeder verlorene Planungstag das Problem des Hafenhinterlandverkehrs weiter und Entwicklungspotentiale der Anrainerstädte werden verschenkt," ergänzt Lühmann.
Der Ball liegt für die Sozialdemokraten nun wieder bei den Bundestagsabgeordneten von CDU und FDP, die sich in den Haushaltssitzungen für den Start eines ungemein wichtigen wirtschaftlichen Projektes einsetzen müssen. Landespolitiker fordern das längst unisono.