Planungsstopp für Scharnebeck aufgehoben – „Weitere Schritte müssen folgen“

Nachdem der Haushaltsausschuss mit seiner schwarz-gelben Mehrheit noch im November den SPD Antrag zur Finanzierung des Schleusenneubaus ablehnte, hat dieses Gremium jetzt die Mittel für die Planungsmaßnahmen des Schiffshebewerkes in Scharnebeck im Rahmen des Investitionsbeschleunigungsprogramms II bewilligt. "Eine gute Nachricht für unsere Region," so Kirsten Lühmann. "Die Bewilligung der Planungskosten ist ein wichtiger erster Schritt, aber weitere Schritte müssen folgen."

Das Schiffshebewerk in Scharnebeck ist für den vorhergesagten Güteranstieg nicht gerüstet. Ein Neubau ist dringend erforderlich. In den kommenden Jahren werden dabei insgesamt 239 Millionen Euro benötigt (2014: 3 Millionen Euro, 2015: 16 Millionen Euro, 2016: 50 Millionen Euro, 2017: 50 Millionen Euro, 2018: 120 Mio.).

"Diese weitere Finanzierung muss ebenfalls gesichert werden," so Kirsten Lühmann. "Für die in Zukunft weiter zunehmenden Hafenhinterlandverkehre aus Hamburg hat der Elbe-Seiten-Kanal eine besondere Bedeutung. Das Schiffshebewerk in Scharnebeck ist dabei das Nadelöhr in Norddeutschland. Deshalb darf das Engagement jetzt nicht nachlassen."