Kirsten Lühmann holt Olaf Scholz zu metronom – Hamburgs Erster Bürgermeister fährt im Sonderzug in den Hafen

Auf Anregung der SPD-Bundestagsabgeordneten Kirsten Lühmann nutzte Olaf Scholz einen Aufenthalt in Uelzen, um sich über gemeinsame Entwicklungsperspektiven des Seehafenhinterland- und des Schienennahverkehrs auszutauschen.

v.l.: Wolfgang Birlin, Olaf Scholz, Kirsten Lühmann

Vom touristischen Anziehungspunkt Hundertwasserbahnhof startend, ging die Sonderfahrt in einem metronom-Zug zunächst in das Betriebswerk der Osthannoverschen Eisenbahn (OHE) nahe der Zuckerfabrik, wo die Wartung der Regionalzüge erixx und metronom erfolgt. Auf der Fahrt dorthin bekam Scholz Gelegenheit, sich über die Lokführerausbildung zu informieren und auch einmal selbst im Führerstand einer Lok zu stehen (Foto).

Bürgermeister Otto Lukat, OHE-Geschäftsführer Wolfgang Birlin und seine metronom-Kollegen Frank Höhler und Jan Görnemann nutzten die Gelegenheit, auf das große Entwicklungspotenzial einer besseren Anbindung der Stadt Hamburg mit dem Niedersächsischen Umland hinzuweisen. Auf der Fahrt in den Uelzener Hafen betonte Kirsten Lühmann als Mitglied des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages hierbei die besondere Wichtigkeit des Neubaues einer neuen Kanalschleuse in Scharnebeck: "ansonsten liegt der Hafen ideal für den trimodalen Verkehr zwischen künftiger Autobahn, Elbe-Seitenkanal und nahe der Eisenbahn-Hauptstrecke!" In die gleiche Kerbe schlug auch der Geschäftsführer der Uelzener Hafenumschlagsgesellschaft (UHU) Matthias Herten, der auch auf das flächenmäßig große Erweiterungspotential für weitere Firmenansiedlungen an diesem Standort hinwies.
Zum Thema "Ausbau des Seehafenhinterlandverkehrs" über Binnenschiffe entwickelte sich eine interessante Diskussion zwischen den Niedersachsen und ihrem Hamburger Nachbarn, die mit der Zusage von Olaf Scholz endete, sich bei "seinen" Logistikexperten für ein neues Mitdenken der niedersächsischen Potentiale stark zu machen.