7. April 1933: Mit dem Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums begann die Gleichschaltung des öffentlichen Dienstes

Am 7. April 1933 haben die Nationalsozialisten das sogenannte "Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" erlassen. Mit dem Gesetz wurde versucht, der Entfernung jüdischer Bürgerinnen und Bürger sowie politisch Andersdenkender aus dem Öffentlichen Dienst einen legalen Anstrich zu geben. "Wir sollten uns solche Tage immer wieder in das Gedächtnis rufen," so Kirsten Lühmann. "Nur so können wir dafür sorgen, dass so etwas nie wieder passiert."

"Diese Tage erinnern uns daran, dass wir uns auf allen Ebenen für mehr Demokratie, Vielfalt und die zentralen Prinzipien unseres Grundgesetzes einsetzen müssen. Die Zeit des Nationalsozialismus hat uns auf schmerzhafte Weise gezeigt, wohin eine Missachtung dieser Prinzipien führt." so Kirsten Lühmann.

Eine zentrale Rolle für Erhalt und Akzeptanz einer demokratischen Gesellschaft spielen dabei auch Beamte und Beamtinnen. "Der gesamte öffentliche Dienst ist ein Garant für eine stabile Demokratie." so die Bundestagsabgeordnete. "Das müssen wir erhalten und ausbauen. Dazu gehört auch die weitere Förderung der Vielfalt – denn der öffentliche Dienst muss Spiegelbild der Gesellschaft sein."