Lies und Lühmann besuchen Werkhaus

Am 31. Juli besuchte Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies auf Anregung der SPD-Bundestagsabgeordneten Kirsten Lühmann die Firma Werkhaus in Bad Bodenteich. Mit dabei waren auch zahlreiche Mitglieder des SPD-Ortsvereins Aue.

Seit über 20 Jahren in der Region ansässig produziert Werkhaus von Aufstellern über kleine Präsentationstische bis hin zu Stifthaltern und Spielzeug eine bunte Vielfalt an Produkten mit ökologischem Anspruch. Basis aller Erzeugnisse ist eine eigene, urheberrechtlich geschützte Verbindung von Holzfaserplatten mithilfe von Gummiringen. Dieses Verfahren ermöglicht nicht nur den einfachen Zusammenbau – einige Produkte haben es sogar bis in ein New Yorker Designmuseum geschafft. Schon bei der Begrüßung der Gäste wurden der Minister und die Abgeordnete in einen übergroßen VW T1-Bus aus Holz gesetzt. Frau Lühmann schlug diesen sofort als neuen Büroschreibtisch für den Wirtschafts- und Verkehrsminister Olaf Lies vor, was lediglich an den fehlenden Transportmitteln scheiterte.
Anlass des Besuches waren aber nicht nur die innovativen Ideen und Produkte, sondern vor allem das Thema „betriebliche Inklusion“, also die Einbeziehung von Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Einschränkungen in die Arbeitsgestaltung.
Bei Werkhaus wurde von Beginn an Wert auf soziale Verantwortung gelegt. Heute hat der Betrieb 150 Mitarbeitende aus 13 verschiedenen Ländern, von den denen etwa 15% körperlich oder seelisch beeinträchtigt sind. Werkhaus schafft es, die jeweiligen Arbeitsplätze möglichst individuell anzupassen. Nebenbei bildet das Unternehmen auch mit zurzeit 23 Ausbildungsplätzen in sechs Berufen aus.
Olaf Lies und Kirsten Lühmann zeigten sich von der Umweltfreundlichkeit und Produktvielfalt des Unternehmens ebenso beeindruckt wie vom sozialen Engagement von Eva und Holger Danneberg. Das Fazit des Wirtschaftsminister:„Hier ziehen alle an einem Strang – hier funktioniert die Kombination von Ökonomie, Ökologie und Integration.“ Kirsten Lühmann fügt hinzu: „Das Ehepaar Danneberg hat hier wirklich etwas ganz Besonderes geschaffen!“