Celle als „Fahrradfreundliche Kommune Niedersachsen 2014 -Radtourismus“ ausgezeichnet

Am heutigen Donnerstag hat Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies den Kreis Celle als Gewinner des Landeswettbewerbs „Fahrradfreundliche Kommune Niedersachsen 2014 - Radtourismus“ bekannt gegeben.

Insgesamt 14 Kommunen hatten sich beworben und Celle hatte es mit den Städten Brake und Aurich sowie mit dem Landkreis Cuxhaven in die Endrunde geschafft. Schon das war eine tolle Leistung! Die Jury aus Touristikern, Verkehrsexperten, Vertretern der Spitzenverbände und des stets rührigen ADFC haben zwei Tage lang alle Bewerber auf Herz und Nieren geprüft.
 
Für uns Bürger und Bürgerinnen, die in unserem Kreis nicht nur wohnen, sondern auch aktiv Rad fahren wo und wann immer sich die Möglichkeit bietet, ist der Preis keine Überraschung. Durch eine vorbildliche touristische Infrastruktur, die eine durch viel Natur und Wälder ohnehin zum Radfahren einladende Region jederzeit spontan „erfahrbar“ macht, ist man immer schnell auf dem Sattel.
Veranstaltungen wie die „Celler City-Night“ machen unsere Möglichkeiten auch weit über unsere Kreisgrenzen hinaus bekannt. Da es diesmal um den immer wichtiger werdenden Wirtschaftsfaktor „Tourismus“ ging, war das Angebot für unsere Gäste bei der Preisvergabe maßgeblich. Nur mit guten Radwegen kann man nicht mehr punkten, die Vernetzung möglichst umweltfreundlicher, gleichberechtigter Verkehrsmittel ist hier gefragt!  Das Celler Programm zur Qualitätssicherung der Wegeinfrastruktur hat letztlich wohl mit den Ausschlag für die Auszeichnung gegeben – ein Erfolg, der auch auf die konsequente und langjährige Arbeit der entsprechenden Gremien des Kreistages, der Gemeinderäte und auch des Landes zurückzuführen ist.
 
Nun können wir uns schon auf den Wettbewerb 2015 vorbereiten: da geht es um den Bereich Fahrrad und Beruf – spätestens mit dem Boom der Elektroräder und den zunehmend auch im öffentlichen Raum aufgestellten Ladeeinrichtungen (ich verweise hier gern auch auf das Engagement meiner  Heimatkommune Hermannsburg), fallen die Ausreden immer schwerer auf kürzeren Strecken das Auto zu nehmen!