Ein außergewöhnlicher Praktikant zu Besuch im Deutschen Bundestag

Eberhard Karl Wilhelm Happe begleitete Kirsten Lühmann eine Woche lang als Praktikant im Deutschen Bundestag

Bei einer Veranstaltung von Frau Lühmann in ihrem Wahlkreis, bei der auch Barbara Hendricks, Umweltministerin, anwesend war, hat Frau Lühmann zu Praktika in ihrem Berliner Büro eingeladen. Herr Happe, der sich sehr für Politik interessiert, hat Frau Lühmann nach der Veranstaltung angesprochen und sie gefragt, ob es vorstellbar sei, dass er sie eine Woche lang begleite. Frau Lühmann, die im Deutschen Bundestag im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur sitzt, verkehrspolitische Sprecherin der SPD- Fraktion sowie stellvertretende Bundesvorsitzende des Deutschen Beamtenbundes und Tarifunion ist, vertritt dabei genau die Themen, die für Herrn Happe, als ehemaligem Eisenbahner von besonderem Interesse sind. Anfängliche Bedenken auf Seiten von Herrn Happe, dass er zu alt für ein kurzes Praktikum sein könnte, er ist immerhin schon 80 Jahre und damit der älteste Praktikant des Bundestages, hat Frau Lühmann mit den Worten, „ das ist doch mal eine Abwechslung“ schnell beiseite räumen können. Bei einer Sprechstunde in ihrem Wahlkreisbüro wurde dann Konkretes vereinbart.

In seiner Woche hier in Berlin konnte Herr Happe einige Blicke hinter die Kulissen der Politik werfen. Er hat unter anderem an den Sitzungen der Arbeitsgruppe und des Ausschusses Verkehr und digitale Infrastruktur teilgenommen. Er hat Frau Lühmann zu einem parlamentarischen Abend, wo der Anteil der Deutschen Bahn am Verkehrswegeplan diskutiert wurde begleitet, sowie zu einem Polizeikongress, welcher die Automation im Kraftverkehrswesen erörtert hat. Weiterhin konnte Herr Happe der Debatte um den Ausstieg aus dem Projekt Stuttgart 21 im Plenum folgen.

Auf die Frage nach einem Fazit seines Aufenthaltes in Berlin und dem Büro von Frau Lühmann antwortete Herr Happe, dass er sich sehr wohl und willkommen gefühlt habe. Besonders positiv ist ihm aufgefallen, wie sehr sich Frau Lühmann und die SPD- Fraktion um die junge Generation bemühen. „Es ist schon bemerkenswert, wie sehr sich hier für die Heranführung und Beteiligung der jungen Generationen an dem politischen Alltag in der Bundesrepublik und der Demokratie eingesetzt wird.“