Schäfer und Schäferinnen müssen besser unterstützt werden – Lühmann spricht sich für Weidetierprämie für Schaf- und Ziegenhaltende aus

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Schäfer und Schäferinnen leisten einen großen Beitrag für die Gesellschaft“, stellt die Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann fest. „Um nur ein Beispiel zu nennen: Die Deich- und Kulturlandschaftspflege wäre ohne Schafe undenkbar. Was würde ohne Heidschnucken aus unserer Heide werden? Sie erbringen öffentliche Leistungen, die auch von der Gesellschaft besonders honoriert werden müssen. Denn die wirtschaftliche Lage vieler Schaf- und Ziegenhalter ist sehr angespannt.“

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann spricht sich daher deutlich für eine Weidetierprämie für Schaf- und Ziegenhaltende aus. „Wir haben bei unserem Koalitionspartner für eine Weidetierprämie geworben, jedoch zeigt die Union in diesem Punkt keine Gesprächsbereitschaft. Wir möchten explizit Schaf- und Ziegenhaltende entlasten und verhandeln über eine Finanzierung aus dem Bundeshaushalt. Eine solche „Schafprämie“ würde, auch für die besonders betroffenen Wanderschäfer und Wanderschäferinnen Abhilfe schaffen, die nicht mit europäischen Agrarmitteln gefördert werden können“, so Kirsten Lühmann. „Neben effektiven Maßnahmen, um das Zusammenleben mit dem Wolf zu gestalten, ist die Schafprämie ein wichtiger Baustein für eine zukunftsfähige Weidetierhaltung.