Erster Entwurf des Deutschland-Takts vorgelegt – Lühmann fordert ausführlich Diskussionen

„Ich freue mich, dass unsere Region vom Deutschlandtakt profitieren wird. Sowohl Celle als auch Uelzen werden Umsteigeknoten, bei denen die An- und Abfahrzeiten des Fernverkehrs aufeinander abgestimmt werden, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Auch der Nahverkehr soll in diesen Taktverkehr eingebunden werden. Die jetzt vorgelegten Pläne sind eine erste, konkrete Diskussionsgrundlage. Allerdings ist es noch ein weiter Weg, bis es endgültige Klarheit über die konkrete Fahrplangestaltung geben wird,“ kommentiert Kirsten Lühmann, Abgeordnete für Celle und Uelzen und verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, den am 9. Oktober im Bundesverkehrsministerium vorgestellten Gutachterentwurf zum Zielfahrplan des Deutschland-Takts.

Die angedachten Strecken beziehen die Projekte des Bundesverkehrswegeplans 2030 mit ein. „Um ein so ehrgeiziges Projekt zu stemmen, werden noch sehr viele Infrastrukturmaßnahmen notwendig sein und es wird sicherlich auch noch vielfältige Änderungen geben, zumal die Bahn im Planungsprozess bislang auch nicht direkt beteiligt war. Das Beispiel Schweiz zeigt, dass ein landesweiter Takt möglich ist. Ich freue mich, dass nun ein vergleichbares Projekt in Deutschland Form annimmt, für das meine Partei sich schon seit Langem einsetzt.“

Auf der Seite des Bundesverkehrsministeriums kann der erste Entwurf für den Zielfahrplan Deutschland-Takt: Schleswig-Holstein / Hamburg / Niedersachen / Bremen eingesehen werden:

https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/VerkehrUndMobilitaet/Schiene/zielfahrplan-nord.pdf?__blob=publicationFile