450.000 Euro für das Lüneburger Rathaus – Haushaltsausschuss des Bundes stellt Mittel bereit

„Als Mitglied dieses Ausschusses freue ich mich ganz besonders, dass der Haushaltsausschuss heute 450.000 Euro für die Sanierung des Lüneburger Rathauses bereitgestellt hat“, kommentiert die Haushaltspolitikerin Svenja Stadler die Bewilligung der Fördermittel. Mit den Mitteln aus dem Denkmalschutzsonderprogramm VIII des Bundes soll in den nächsten Jahren das spätgotische Dachtragewerk über dem Fürstensaal, Huldigungs- und Traubensaal Instand gesetzt werden. Das Lüneburger Rathaus ist mit über 140 Metern Gesamtlänge neben dem Lübecker Rathaus das größte in Deutschland, das vor der Architektur der Moderne entstanden ist. Der zwischen dem 13. und 17. Jahrhundert errichtete Ziegelbau ist mit seinen zahlreichen beeindruckenden Innenräumen ein einzigartiges Monument unter den öffentlichen Bauten.

„Es ist gut und richtig, dass sich auch der Bund für den Erhalt von wichtigen, überregional bedeutsamen Denkmälern in Deutschland einsetzt – und wir freuen uns, dass unser gemeinsamer Einsatz für das Lüneburger Projekt nun von Erfolg gekrönt ist“, so die beiden für Lüneburg zuständigen SPD-Bundestagsabgeordneten Kirsten Lühmann und Svenja Stadler.

Seit Jahrzehnten engagiert sich der Bund für den Denkmalschutz. Vor allem überregional bedeutsame Denkmäler, die einen wesentlichen Teil des kulturellen Erbes in unserem Land bilden, werden finanziell unterstützt. Mit dem seit 2007 aufgelegten Denkmalschutz-Sonderprogramm ergänzt der Bund das Engagement der Bundesländer. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat mit dem Haushalt 2019 ein neues Denkmalschutz-Sonderprogramm VIII (DSP VIII) beschlossen und hierfür 40 Millionen Euro bereitgestellt.

„Mit den Mitteln des Denkmalschutzsonderprogrammes für die Sanierung des Dachtragewerks kann sichergestellt werden, dass die aufwendig gestalteten Decken in vielen Räumen erhalten bleiben. Für Lüneburg und die Region ist das ein wichtiges Signal: Das Rathaus Lüneburg hat als eines der bedeutenden Kulturdenkmäler unseres Landes die Unterstützung des Bundes absolut verdient“, begrüßt Lühmann die Entscheidung.