Deutsches Erdölmuseum in Wietze, Bauhaus in Celle: Katrin Budde besucht kulturelle Schätze der Region

Katrin Budde, Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien, war am Montag vergangener Woche zu Gast in der Region. Gemeinsam mit Kirsten Lühmann und Ingolf Klaassen besuchte sie am Vormittag das Deutsche Erdölmuseum in Wietze. Danach stand in Celle das Werk Otto Haeslers im Mittelpunkt. Die Abgeordneten besuchten unter anderem die Siedlung am Blumläger Feld und die Altstädter Schule.

Kirsten Lühmann freute sich sehr über den Besuch ihrer Kollegin: „Unsere Region hat viel zu bieten. Es freut mich sehr, dass ich gemeinsam mit Katrin zwei besondere kulturelle Schätze unserer Region besuchen konnte. Wir brauchen Unterstützung vom Bund, wenn wir diese auch für die Zukunft erhalten und ausbauen wollen.“

Die Zukunft des traditionsreichen Deutschen Erdölmuseums liegt Kirsten Lühmann und auch der Wietzer SPD mit Ingolf Klaassen besonders am Herzen. So begann der Besuch mit einer ausführlichen Darstellung der Historie des Museums und der Förderung in Wietze und den Planungen für die Zukunft. Dabei wurde auch darüber gesprochen, welche Möglichkeiten zur Unterstützung der Museumsentwicklung gesehen werden. Dr. Stephan A. Lütgert, Leiter des Museums, und Dieter Rudschinski, Vorsitzender des Museumsvereins, lieferten einen breiten Überblick. Beim anschließenden Gang über das Gelände bestand die Möglichkeit die zahlreichen Exponate in Augenschein zu nehmen und einzelne Fragen zu vertiefen.

In Celle wurden zuerst das neu gestaltete Haesler-Museum und die Musterwohnungen besucht, um sich einen Überblick über das architektonische Werk Haeslers und einen Eindruck des damaligen Lebens zu verschaffen. Rudolf Becker, Geschäftsführer der otto haesler stiftung, führte die Gruppe. Nach dem Museum, das erst im Mai nach Umbauten neu eröffnet hatte, ermöglichte der neue WBG-Geschäftsführer Manfred Lork Einblicke in den aktuellen Zustand der sanierungsbedürftigen Siedlung am Blumläger Feld. Das Bundesgeld zur Rettung dieses kulturellen Erbes steht nach der Entscheidung im letzten Jahr bereit. Ebenso gefördert mit Geld aus Berlin wird die Sanierung der Altstädter Schule, die die Besuchergruppe im Anschluss besuchte.

 

Budde zeigte sich beeindruckt von der Erdölgeschichte, dem Museum und auch der großen Bedeutung des Bauhaus und der Vielzahl an Bauwerken, die in Celle erhalten geblieben sind und weiterhin erhalten werden. „Das ist beispielhaft und beeindruckend. Ein Besuch lohnt sich. Ich nehme viele tolle Eindrücke aus dieser Region mit nach Berlin und freue mich sehr, dass es Kirsten gelungen ist in Berlin die Zukunft für die Werke Haeslers zu sichern,“ so die Abgeordnete. Einig sind sich Lühmann und Budde auch darin, dass es Lösungen für zum Beispiel das Deutsche Erdölmuseum in Wietze geben muss: „Wir müssen im Bereich der Industriekultur und auch der sozialen und gesellschaftlichen Umbrüche im Rahmen industrieller Entwicklung zukünftig mehr tun. Die Arbeit in Wietze ist dabei von großer Bedeutung, darauf müssen wir aufbauen!“

Durch die Stadt, vorbei am Direktorenhaus und am Trüllerhaus, ging es dann zum Abschlussgespräch. Das fand in der Celler Innenstadt im Lisa-Korspeter-Haus statt. Ein besonderer Ort für die Besucherin Katrin Budde, denn: Lisa Korspeter wurde 1900 im Mansfelder Land geboren. Dort hat Katrin Budde heute ihren Wahlkreis.