Niedersachsen stärkt Schulsozialarbeit mit 45 zusätzlichen Vollzeitstellen. Auch Rosche, Bad Bevensen und Ebstorf profitieren

Das SPD-geführte Niedersächsische Kultusministerium hat für das Jahr 2020 die Ausschreibung von 45 zusätzlichen Stellen für Schulsozialarbeiter und Schulsozialarbeiterinnen an Grundschulen und Gymnasien in ganz Niedersachsen angekündigt.

Die Uelzener SPD-Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann erklärt dazu: „Der Landkreis Uelzen bekommt ab 2020 aus diesem „Nachschlag“ eine weitere halbe Stelle für die Grundschulen in Rosche und Ebstorf und eine Dreiviertelstelle in Bad Bevensen dazu. Das ist eine spürbare Entlastung der Lehrkräfte, die die Konzentration auf die Unterrichtsarbeit verbessert.“

Insgesamt profitieren sogar 45 Grundschulen und 10 Gymnasien, die jetzt neu zum Zug kommen, da die Stellen zumeist aufgeteilt werden aufgeteilt werden.

Von den 45 zusätzlichen Stellen für die schulische Sozialarbeit ab 2020 entfallen niedersachsenweit 35 Vollzeiteinheiten auf Grundschulen und 10 auf Gymnasien.

Lühmann: “Besonders wichtig finde ich, dass der Schwerpunkt der Verteilung dabei auf Schulen im ländlichen Raum gelegt wurde, und hier zum Erhalt von Attraktivität und Arbeitsplätzen beiträgt, um Bürger und Bürgerinnen zu halten und weiteren Zuzug in die Kommune zu erreichen.“

„Das Land Niedersachsen beschäftigt mittlerweile mehr als 1.000 sozialpädagogische Fachkräfte an öffentlichen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, die mit ihrer engagierten Arbeit einen immens wichtigen Beitrag zur Chancengerechtigkeit in unserem Land leisten. Sie ermöglichen Bildungsteilhabe und soziale Integration und entlasten die Schulleitungen und Lehrkräfte vor Ort“, so Lühmann.

„Wir werden den Ausbau der Schulsozialarbeit für alle Schulformen auch in den kommenden Jahren konsequent fortsetzen, weil wir der festen Überzeugung sind, dass in unserem Schulsystem kein Kind zurückgelassen werden darf. Insbesondere der Einsatz von multiprofessionellen Teams aus Lehrern und Lehrerinnen , Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen, Sozialarbeitern und Sozialarbeiternnen und anderen Fachkräften wird dabei weiterhin eine entscheidende Rolle spielen“, beschreibt Lühmann die bildungspolitischen Schwerpunkte der SPD-geführten Landesregierung.