Deutschland rettet Lebensmittel

Bis zum 29. September, hat die erste bundesweite Aktionswoche unter dem Motto „Deutschland rettet Lebensmittel“ stattgefunden.
An vielen Obstbäumen hängen nicht selten eine ganze Menge Äpfel, Birnen oder Pflaumen, die nicht abgeerntet werden und weggeschmissen werden müssen. Um das zu verhindern, haben die Besitzer die Möglichkeit, die reifen Früchte anderen Menschen zur Verfügung zu stellen. Ein gelbes Band am Baumstamm signalisiert, dass die Früchte von jedem und jeder frei geerntet werden dürfen.

Im Rahmen des Projekts „Gelbes Band“ habe ich mich diesen Samstag mit den SPD-Ortsvereinen Bergen und Südheide am Obstpflücken entlang der Kreisstraße 23 zwischen Offen und Sülze beteiligt.
Wir haben reichlich Äpfel von den Bäumen geerntet und anschließend an die „Hermannsburger Tafel“ gespendet, damit diese wertvollen Lebensmittel nicht verloren gehen.

Mir ist besonders aufgefallen, dass es sehr viele Obstbäume am Straßenrand gibt, um deren Ernte sich niemand kümmert. Der Grund dafür ist die rechtliche Grauzone, ob es erlaubt ist, das Obst zu pflücken und aufzusammeln. Mit Einwilligung der zuständigen Straßenmeisterei können auch die Obstbäume am Straßenrand für den Eigenbedarf geerntet werden.

ACHTUNG: Jeder, der Obst erntet, macht dies auf eigene Gefahr. Dabei ist Verkehrssicherheit beim Pflücken das oberste Gebot an der Straße: stellen Sie sicher, dass Sie selbst und der fließende Verkehr sicher und risikofrei bleiben. Wer diese Regeln beachtet, darf ernten.

Etwa 1.500 Bänder sind landesweit bereits in Umlauf. Wie Sie als Obstbaumbesitzer oder –besitzerin mitmachen können, wo die Bäume stehen und was darüber hinaus noch zu beachten ist, erfahren Sie unter www.zehn-niedersachsen.de/gelbesband.