„5G in Landwirtschaft und Rettungswesen“ kann weiter auf Förderung hoffen

In einer digitalen Feierstunde des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur konnten sich heute 60 Projekte vorstellen, die aus einem Fördertopf für das neue 5G-Mobilfunknetz gefördert werden möchten. Ursprünglich hatten sich 71 Projekte beteiligt – 60 sind noch im Rennen. Während für 10 Projekte bereits Zusagen feststehen, haben weitere 50 Kommunen gute Möglichkeiten, dass auch ihr Projekt gefördert werden kann. Ermöglicht wurde eine Ausweitung der Förderprojekte durch Mittel des Konjunkturpaketes der Regierungsfraktionen.

Der Landkreis Uelzen war bereits Ende 2019 mit 100.000 Euro Förderung für die erste Stufe dieses Programmes berücksichtigt worden.

Ich freue mich, dass aus den aufgestockten Haushaltsmitteln des Bundes nun deutlich mehr Projekte in die zweite Stufe aufgenommen werden können, als zunächst absehbar war. Das Projekt 5G in Landwirtschaft und Rettungswesen muss jetzt Details der Bewerbung nachschärfen und kann dann mit einer Förderung rechnen, da bin ich ganz zuversichtlich!

Das Uelzer Projekt möchte mit dem Projektteil Rettungswesen mit einer deutlich beschleunigten Datenübermittlung über den 5G-Mobilfunkstandard, bereits aus dem Rettungswagen heraus lebenswichtige Daten an das aufnehmende Krankenhaus senden. Das ist eine hervorragende Antwort auch auf die augenblickliche Pandemiesituation, wo es auf jede Minute ankommt!

Der zweite Teil des Uelzer Projektes bietet eine deutlich verbesserte Ressourcennutzung etwa zur Beregnung landwirtschaftlicher Flächen. Mich freut am Konzept besonders, dass in die wissenschaftliche Begleitung unter anderem unsere regional vorhandene Expertise der Ostfalia in Suderburg eingepasst wurde. Für mich zeigt das Projekt heute schon, wie auch zukünftig unabhängig von großstädtischen Wissenschaftszentren dezentral Projekte durchgeführt und ausgewertet werden können.