Städtebauförderungsprogramm 2021: Projekte in den Landkreisen Celle und Uelzen werden mit über 6 Millionen Euro gefördert

Das Städtebauförderungsprogramm 2021 wurde am 27. April 2021 von Niedersachsens Bauminister Olaf Lies vorgestellt. Insgesamt unterstützt das Land mit dem Förderprogramm 204 Gemeinden mit circa 121,6 Millionen Euro.

Nachdem Bund und Land das Programm im letzten Jahr flexibilisiert haben, hat das Land Niedersachsen die Förderobergrenze für Erschließungsmaßnahmen rückwirkend zum 1. Januar 2020 aufgehoben. Dadurch wird die Investitionsbereitschaft in den Kommunen erhöht und lokale Betriebe gestärkt.

Bauminister Olaf Lies betonte insbesondere die wichtige Rolle der Städtebauförderung in der gegenwärtigen Lage. Auch die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Celle-Uelzen begrüßt das Förderprogramm und stellt dessen hohes Potential heraus: „Es freut mich sehr, dass die SPD-geführte Landesregierung die Förderung noch einmal intensiviert hat. Insbesondere in der gegenwärtigen Situation, ist es wichtig in die Zukunft zu investieren und regionale Betriebe zu stärken. Mit dem Städtebauförderungsprogramm wird beides erreicht.“

Etwas über 4 Millionen Euro aus zwei Förderprogrammen gehen an den Landkreis Celle. Aus dem Programm „Lebendige Zentren“ kommen 594 Tsd. Euro der Celler Altstadt zugute. Das Entwicklungskonzept der Gemeinde Eschede wird mit 600 Tsd. Euro gefördert und die Städte Bergen und Munster sowie die Gemeinden Faßberg, Wietzendorf und der Südheider Ortsteil Hermannsburg erhalten gemeinsam 27 Tsd. Euro. Die Städte Bergen und Celle sowie der Kernort Unterlüß der Gemeinde Südheide profitieren von Mitteln aus dem Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. Die Neugestaltung der ehemaligen britischen Wohnquartiere wird mit 1,2 Millionen Euro unterstützt. Für die weitere Sanierung des Celler Stadtteils Neuenhäusen werden circa 1,6 Millionen Euro bereitgestellt. Für die Sanierung des Kernortes Unterlüß fließen 172 Tsd. Euro an die Gemeinde Südheide.

Im Landkreis Uelzen werden Gemeinden und Städte mit über 2 Millionen Euro aus dem Programm „Lebendige Zentren“ gefördert. Die Samtgemeinde Aue kann sich über 342 Tsd. Euro freuen. Die Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf erhält gemeinsam mit der Gemeinde Bienenbüttel mit 950 Tsd. Euro die höchste Fördersumme im Landkreis. Auch die Stadt Uelzen wird weiterhin gefördert. Für die Sanierung der Innenstadt werden 846 Tsd. Euro bereitgestellt.

Hierzu stellt Kirsten Lühmann fest: „Die Mittel, die im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms verfügbar gemacht werden, leisten einen wichtigen Beitrag dazu unsere Kommunen noch lebenswerter, lebendiger und zukunftsorientierter zu gestalten. Die Modernisierung der ehemaligen britischen Unterkünfte und die Sanierung des Stadtteils Neuenhäusen sind zwei wichtige Beispiele für nachhaltige Investitionen.“

„Die Projekte tragen aktiv zur Quartiergestaltung bei und helfen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Darüber hinaus kurbeln die Fördermittel die Konjunktur an und tragen zum Erhalt von Arbeitsplätzen in Handwerk und Baubranche vor Ort bei. Als Sozialdemokratin liegen mir diese Ziele besonders am Herzen. Das Städtebauförderungsprogramm zeigt, wie wir mit gut durchdachten, sozialdemokratischen und nachhaltigen Investitionen stark aus der Krise kommen können“, so Lühmann abschließend.